Schule ohne Rassismus
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Unsere Schule ist stolz darauf, Teil des bundesweiten Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu sein, dem mehr als 3.800 Schulen in Deutschland angehören. Gemeinsam haben sich unsere Schülerinnen und Schüler sowie Pädagoginnen und Pädagogen dazu verpflichtet, aktiv für eine Welt einzutreten, in der die Gleichwertigkeit aller Menschen gelebt wird.
Wir setzen uns nachhaltig gegen jede Form von Diskriminierung ein, sei es aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Religion oder anderer Merkmale. Uns stört es, wenn Menschen ausgegrenzt, beleidigt, gemobbt oder gar körperlich bedroht werden – deshalb übernehmen wir Verantwortung und stehen für ein respektvolles Miteinander ein.
Unsere Werte im Alltag
Für uns bedeutet „Schule ohne Rassismus“ mehr als eine formale Mitgliedschaft: Es ist ein Auftrag, der unsere Schulkultur prägt. Im Alltag leben wir Werte wie Respekt, Toleranz und Offenheit. Wir möchten, dass sich jede*r in unserer Schulgemeinschaft willkommen und sicher fühlt.
Darüber hinaus fördern wir das Verständnis für andere Kulturen und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, um aus der Geschichte zu lernen. Dies geschieht unter anderem in Projektwochen sowie im Lebenskunde- und Geschichtsunterricht.
Besondere Projekte und Begegnungen
Um die Themen Toleranz und Vielfalt nachhaltig zu verankern, gibt es bei uns regelmäßige Projekte und Exkursionen:
- 4. Klassen: Jährlicher Besuch des Museums „Blindenwerkstatt Otto Weidt“ am Hackeschen Markt. Hier erfahren die Kinder, wie Otto Weidt während des Nationalsozialismus blinde und gehörlose Jüdinnen und Juden vor der Verfolgung schützte.
- 6. Klassen: Abwechselnde Besuche der Gedenkstätte Sachsenhausen und der Gedenkstätte Marzahn. Diese Exkursionen helfen den Schülerinnen und Schülern, die Bedeutung von Menschenrechten und die Konsequenzen von Intoleranz und Ausgrenzung zu verstehen.
- Zeitzeugenbegegnungen: Besonders eindrucksvoll sind die Besuche von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die von ihren Erlebnissen während des Nationalsozialismus oder der deutschen Teilung berichten. Diese Begegnungen hinterlassen einen bleibenden Eindruck bei den Kindern und machen Geschichte lebendig.
Ein gemeinsames Ziel
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist für uns kein einmaliges Projekt, sondern ein fortwährender Prozess. Es erfordert unser tägliches Engagement, unsere Haltung und den Mut, auch unbequeme Themen anzusprechen. Wir möchten, dass unsere Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv gegen Ungerechtigkeit einzutreten – in der Schule und darüber hinaus.
Mit diesen Werten und Projekten gestalten wir gemeinsam eine Schule, die sich für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt starkmacht.
Unsere Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es uns wichtig, aktiv an das Erinnern und Mahnen zu erinnern. Ein bedeutendes Beispiel dafür war die Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, die wir als Schule mitgestaltet haben.
Diese Veranstaltung war ein bewegender Moment des Innehaltens, der Reflexion und der Verantwortung für die Zukunft. Eindrücke und Gedanken dazu haben wir in einem Blogbeitrag festgehalten:
➡️ Zum Beitrag über die Gedenkveranstaltung
Erinnerung allein reicht nicht – wir müssen handeln!